Pflegeausbildung heute

Pflegeausbildung heute
Erstellt am 21. Januar 2026
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Pflegeausbildung heute: Wirklich gebraucht werden

Stella Claus absolvierte die einjährige Ausbildung zur Altenpflegehelferin und steckt jetzt mitten in der Pflegeausbildung beim DSK Seniorenzentrum Eisenberg. Im Interview erzählt sie, was sie antreibt, überrascht und täglich berührt.

Was macht eine Pflegefachkraft? | Pflegeausbildung | DSK Eisenberg

Wie läuft Deine dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft?

Sehr gut! Es macht mir richtig viel Spaß und ich kann es jedem empfehlen, der gerne mit Menschen arbeitet. Besonders die Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ist etwas, das mir sehr am Herzen liegt. Wir haben beim DSK Eisenberg eine tolle Zusammenarbeit im Team, man bekommt viel Unterstützung und Wertschätzung. Das motiviert mich ungemein. Ich merke, dass ich hier wirklich gebraucht werde und dass meine Arbeit geschätzt wird.

Was hat Dich motiviert, eine Pflegeausbildung zu beginnen?

Ich finde es einfach schön, ältere Menschen zu unterstützen – egal, ob sie noch aktiv sind oder schon in einer späteren Lebensphase. Es ist ein gutes Gefühl, sie zu begleiten, ihre Ressourcen zu fördern und ihnen im Alltag zu helfen. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Pflege ist ein Beruf mit Sinn und man bekommt unglaublich viel zurück.

„Macht ein Praktikum und schaut, ob ihr mit älteren Menschen gut umgehen könnt. Wenn ja, ist das eine unglaublich erfüllende Arbeit.“

Stella Claus

Was würdest Du Gleichaltrigen raten, die über eine Pflegeausbildung nachdenken?

Ich war am Anfang auch unsicher, ob das wirklich mein Weg ist. Dann habe ich ein Praktikum gemacht und anschließend ein Freiwilliges Soziales Jahr – das hat mir geholfen, die Pflege kennenzulernen und zu sehen, ob ich damit klarkomme, auch mit Themen wie Tod und Abschied.

Mein Tipp wäre: Macht erst ein Praktikum und schaut, ob ihr mit älteren Menschen gut umgehen könnt. Wenn ja, ist das eine unglaublich erfüllende Arbeit.

Dreamteam: In der Serie „Was macht eine Pflegefachkraft?“ sprechen unsere drei Kolleginnen und Kollegen Stella Claus, Sandra Leßmeister-Barth und Dennis Kempe über die Herausforderungen des Alltags, ihren Werdegang nach der Pflegeausbildung und ihre schönsten Momente im DSK Seniorenzentrum Eisenberg.

Hier geht’s zum YouTube-Video.

Was macht eine Pflegefachkraft? | Pflegeausbildung | DSK Eisenberg

Welcher Moment hat Dich besonders beeindruckt?

Wirklich schön ist es, wenn ich morgens zur Arbeit komme und die Bewohner sich freuen, dass ich da bin. Viele haben keine Angehörigen mehr und wir sind ihre wichtigsten Bezugspersonen. Diese Dankbarkeit und Herzlichkeit – das ist das Schönste an dem Beruf.

Pflege ist aber auch fordernd. Was empfindest du als größte Herausforderung im Alltag?

Es herrscht schon Zeitdruck. Die Abläufe sind oft sehr straff und man muss gut organisiert sein, um alles unter einen Hut zu bekommen. Aber mit der Zeit habe ich gelernt, damit umzugehen.

„Wir lachen mit den Bewohnern, wir unternehmen Dinge, wir sind manchmal fast wie eine Familie für sie. Viele haben niemanden mehr. Dann sind wir diejenigen, die da sind. Das macht den Beruf so besonders.“

Stella Claus

Welche Erwartungen hattest Du an den Pflegeberuf – und haben sie sich erfüllt?

Ich hatte anfangs auch das typische Bild im Kopf, dass Pflege hauptsächlich aus Waschen und Grundpflege besteht. Aber das stimmt überhaupt nicht! Ich habe schnell gemerkt, dass viel mehr dazugehört – zum Beispiel Gespräche mit den Bewohnern, Biografiearbeit, Dokumentation oder gemeinsame Aktivitäten. Man erfährt so viel über die Menschen und ihre Lebensgeschichten. Das ist unglaublich bereichernd.

Welches Klischee über den Pflegeberuf würdest du gern aus den Köpfen der Menschen streichen?

Am liebsten natürlich alle. Aber müsste ich eines aussuchen, dann ganz klar, dass Pflege „einfach“ sei und wir den ganzen Tag nur alte Menschen waschen. Unser Beruf hat so viele Facetten. Wir begleiten, unterstützen, fördern und schenken Nähe. Wir lachen mit den Bewohnern, wir unternehmen Dinge, wir sind manchmal fast wie eine Familie für sie. Viele haben niemanden mehr, und dann sind wir diejenigen, die da sind. Das macht den Beruf so besonders.

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